Samstag, 9. März 2013

Mir fehlt nichts - nur jemand, der zaubert ...



Ich bin ja eigentlich nicht so die Schlagertante, aber dies Lied ist einfach zuuu schön ...  Schlicht und schön.

Andererseits: 
Wieso überhaupt muss alles deutsch gesungene automatisch "Schlager" (bei mir negativ besetzt) sein? Deshalb verfüge ich (kraft meiner Wassersuppe): Das hier ist KEIN Schlager!

Donnerstag, 7. Februar 2013

Geballte Frauen-Power

Wie gefährlich und schmerzhaft es werden kann, wenn Frauen sich ausnahmsweise mal einig sind, hat vielleicht so mancher Falschspieler schon am eigenen Leib zu spüren bekommen. 

Die drei Protagonistinnen aus "Der Club der Teufelinnen" (First Wifes Club) jedenfalls machen keine halben Sachen ... und sogar mitreißend-schöne Musik:




(v.l.n.r.: Bette Midler, Diane Keaton, Goldie Hawn)

Sonntag, 27. Januar 2013

Herrje - ist das etwa Altersweisheit, ...

... die sich da schleichend bei mir einnistet? Oder lediglich eine verbesserte Taktik, mit Verlusten umzugehen?

Hab' ich mich früher ewig geärgert, wenn mir z.B. im Haushalt was zu Bruch gegangen ist, beobachte ich neuerdings mit Erstaunen, wie emotions"gedämpft" ich solche, nun häufiger mal auftretenden Ereignisse zu den Akten lege.

Gerade eben:
Ich war dabei, die letzten an Weihnachten erinnernden "Devotionalien" wegzuräumen und hatte einen sehr schönen, fast antiken Kerzenteller im Trockentuch, als das Telefon klingelte. 

Ein bisschen geschwatzt und dann mit Schwung das Handtuch wieder aufgenommen ... da rauscht auch schon das noch darin befindliche Tellerchen nach Art der fliegenden Untertassen durch den Raum und zerschellt am Heizkörper.

Während ich früher mit lautem Wehklagen den Schaden erst einmal ein Weilchen bekakelt hätte, hab' ich heute kurz aufgelacht ("Ein Stück Ballast weniger!"), flugs zu Handfeger und Kehrschaufel gegriffen und das Lieblingsstück endgültig entsorgt. Die Hände abgeklopft - erledigt!  

Positives Ergebnis der anschließenden Manöverkritik:
Bei ungünstiger Flugbahn resp. "ballistischer Kurve" hätte durchaus auch die Fensterscheibe dran glauben können - das wäre teuer geworden! Also Glück gehabt. Außerdem: Selber schuld.

Und so hat mir wieder einmal ein Verändern meiner Sichtweise auf unabänderliche Dinge sowohl die Laune als auch den daran hängenden Tag gerettet. (Danke, Vera F. Birkenbiehl.)

In Kombination mit der täglichen, kleinen Portion Selbstbetrug sollte ich damit den Rest des Lebensweges noch ganz gut schaffen ...


 


Samstag, 26. Januar 2013

Heute wird doch nicht noch Freitag, der 13. werden?

Unruhig geschlafen, dauernd wach geworden (Vollmond). Dementsprechend spät aufgewacht: 9Uhr30 (Luxus).

Letzter erinnerter Traum vor dem Aufwachen: Ich erzähle irgendwem, dass der Sturm atlantische (gemeint war wohl: arktische) Kälte in Richtung Bahamas treibt. "Was geht's uns an? Die Bahamas sind weit." frohlockt das Gegenüber. Ich: "Tja, aber vorher kommt sie (die Kälte) noch bei uns vorbei ...".


Augen auf, blinzeliger Blick auf die Wecker-/ Wetterstation (man will ja vorgewarnt sein): "Oh Gott, es hat ja draußen überhaupt keine Temperatur!" Ist etwa der Außenfühler in der "atlantischen" Kälte geborsten?
Raus aus dem Bett (Igitt - und hier drinnen sind's auch nur 12,4°!), Rollo hoch: Schönstes Winterwetter! Und gleißende Sonne.

Blick durch die Balkontür auf's gute alte Dampf-Thermometer: 16°. MINUS! Da haben wir den Salat - ich hab' arktisch-atlantische Kälte herbeigeträumt!

PC hochgefahren, mal sehen was der amtliche Wettermelder sagt: 14°, immer noch im Minus. Da erblicke ich unter den Mails eine von Pearl, die wollen mir neonfarbene, selbstleuchtende Schnürsenkel schenken ... :-(


Was soll mir das alles sagen? 

Dass ich in Geografie inkl. Wetterkunde eigentlich ein Ungenügend verdient gehabt hätte?

Dass man Träume mittels bestimmter thematischer Beschäftigung am vorherigen Abend beeinflussen kann; eventuell sogar das Wetter?

Dass der Strom ausfallen wird und die grellen Senkel als Ersatzbeleuchtung sicher nicht mehr rechtzeitig genug eintreffen?


Und (nun endlich vollens erwacht) - was sagt es mir tatsächlich?

Dass Schule ewig her ist und mein Gehirn in Sachen Wichtig-Unwichtig-Sortierung seinen Job bestens macht.

Dass ich 'ne neue Lithium-Zelle für den Außenfühler kaufen muss (R.I.P. - Danke für 9 treue Jahre bei Wind & Wetter.).

Dass ich endlich mal Lotto spielen und mich vorher intensiv mit den erforderlichen Zahlen beschäftigen sollte.


Eigentlich wollte ich heute bei passender Witterung auf Fotopirsch gehen, mir fehlen da noch ein paar Blicke von oben auf "EB im Schnee" und wer weiß, wann's mal wieder so schön weiß sein wird. Doch die Kamera meint, es wär zu kalt. Und bevor ich riskiere, dass ihr der Verschluss einfriert, treffe ich folgende Entscheidung: Ich werde mich dieses Wochenende "einschneien" lassen.

Einmal in der Herbst-/Wintersaison muss das einfach sein. Es ist alles im Haus, um sich's gemütlich machen zu können, deshalb jetzt: Klingel aus, Telefon lautlos, profane Arbeiten eingestellt und "Genießen" auf ON. 

Relaxtes, lichtüberströmtes Wochenende allerseits! Bleibt gesund, ohne Blech- und sonstige Schäden. Auch ohne Stromausfall.


Apropos "Einschneien":



 Und hier sieht man, wie's gemacht wird:
 

(Was ich mich gerade frage: Haben die in Japan eigentlich Rechts- oder Linksverkehr? Und wo um alles in der Welt fließt bei Tauwetter dieses ganze Wasser hin?)

Dienstag, 1. Januar 2013

"Wie man sich bettet, so liegt man" ...

... oder abgewandelt für mich, den Nicht-Lerchen-Typ: 

"Wie man sich wecken lässt, so aufgeweckt ist man anschließend"

Mein Tag beginnt auch 2013 wie gehabt:

Während in ausreichendem Abstand zum Weckzeitpunkt ein sich selbst "erhellender" Leuchtglobus einen gelb-roten Sonnenaufgang an die Zimmerdecke simuliert, demonstriert die kleine Bose 15 Minuten später, welch' ein Volumen sie trotz ihrer Winzigkeit in den Lungen hat. Ab dem Jahreswechsel nun allerdings mit neuem Wake-up-Sound:




Den ersten Testlauf hat dieses veränderte Weck-Ensemble heute Morgen mit Bravour bestanden. Obwohl erst 3.40 Uhr in die Waagerechte gegangen, stand ich Punkt 9 aufrecht im Bett - die Hände an der Hosennaht, den Puls am oberen Anschlagpunkt. Erst eine Stunde später hatte mein Herz aus dem rasenden Galopp wieder in eine ruhigere Gangart zurückgefunden. 

Fazit:  Ich werd' wohl in der Gewöhnungsphase die Lautstärke etwas zurück-nehmen - auch mit Rücksicht auf die Nachbarn, ... die sich ja ebenfalls erst gewöhnen müssen ... ;-))

Keine Ahnung, ob diese Verfahrensweise sonderlich gesund für Herz und Kreislauf ist, für den bevor-stehenden Tag jedenfalls ist sie optimal: Ich konnte heute keine Momente von schwächelnder Tagesform bemerken, könnte eigentlich sogar Bäume ausreißen gehen. Und da ich so gut wie nie miese Laune hab' (morgens, wenn der Tag noch unschuldig ist & rein ist, schon erst recht nicht), kann's ja so verkehrt nicht sein. 

Wer mich kennt, weiß ohnehin, dass ich es hinsichtlich der Methoden für das Aus-dem-Bett-kommen 
schon immer etwas krasser brauchte. Zum Vergleich der bisherige Wecksound für die extra-schweren Aufstehfälle:


(Meist
war ich vor "Geht zu den Marines!" bereits hellwach und hab' so die am Abend vorher sorgfältig versteckte Fernbedienung zum Ausschalten des Weckradios relativ schnell gefunden. Aus-dem-Bett-reiß-Maschinerie aufgepasst: Auftrag erfüllt!)


Happy New Year to everyone!